Verhaltenstherapie

Verhaltenstherapien gehören in die Gruppe der psychotherapeutischen Heilmethoden. Hierbei wird bewusst am Verhalten und Handeln des Betroffenen gearbeitet und dieses im Optimalfall angepasst und modifiziert. Dies kann durch eingehende Gespräche des Therapeuten mit dem Betroffenen und auf Wunsch auch mit seinen Angehörigen geschehen. Heutzutage versprechen zudem Maltherapien einen alternativen Heilungsansatz. Die Verfahrensweisen in der Verhaltenstherapie sind reichlich. Sie reichen von simulierten Rollenspielen, über gezielte Verhaltensmodifikationen bis hin zu Konfrontationstherapien, in denen der Betroffene sukzessiv oder massiv mit Situationen konfrontiert wird, die bei ihm unerwünschtes Verhalten an den Tag legen.

Im Gegensatz zur bekannten Psychoanalyse nach Siegmund Freud, konzentriert sich die Verhaltenstherapie nicht an vergangenem Verhalten des Betroffenen, sondern an dessen aktuellem Handeln. Grundannahme einer Verhaltenstherapie ist, dass Verhaltensweisen im Laufe des Lebens erlernt werden. Daraus wird gefolgert, dass diese ebenso auch wieder verlernt werden können.